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Faltenbehandlung & Injektionen

Hyperhidrose-Behandlung

Übermässiges Schwitzen gezielt reduzieren

Hyperhidrose-Behandlung

Auf einen Blick

Kurz erklärt

Injektionsbehandlung bei übermässigem Schwitzen

Behandlungsdauer

Ca. 30 Minuten

Schmerz

Meist gut verträglich, individuell unterschiedlich

Anästhesie

Betäubungscreme bei Bedarf

Ausfallzeit

Meist keine, individuelle Reaktionen möglich

Ergebnisse

Wirkung nach 2–7 Tagen, voll nach 1–2 Wochen

Wirkdauer

Durchschnittlich 4–6 Monate

Sitzungen

Meist 1, bei Bedarf Wiederholung

Preis

CHF 800 pro Körperregion

Die Hyperhidrose-Behandlung richtet sich an Menschen, die unter übermässigem Schwitzen an Achseln, Händen oder Füssen leiden. Dabei wird ein Wirkstoff mit feinen Nadeln in die betroffenen Hautbereiche injiziert. Er hemmt die Signale, über die Nervenzellen die Schweissdrüsen aktivieren, sodass dort weniger Schweiss gebildet wird.

Die Behandlung kann in Frage kommen, wenn starkes Schwitzen den Alltag beeinträchtigt: sichtbare Schweissflecken oder feuchte Hände beim Händeschütteln sind typische Situationen. Behandlungszonen, Eignung, Wirkdauer und mögliche Risiken besprechen wir vorab ärztlich mit Ihnen.

Häufige Fragen

Wie läuft die Behandlung ab und wie lange dauert sie?

Nachdem die Haut desinfiziert und auf Wunsch eine Betäubungscreme aufgetragen wurde, wird der Wirkstoff mit dünnen Nadeln in die betroffenen Bereiche injiziert. Pro Achsel werden etwa 15–20 Einstiche gesetzt, an Händen und Füssen mehr. Eine Sitzung dauert rund 30 Minuten.

Ist die Behandlung schmerzhaft und wird eine Betäubung eingesetzt?

Die Injektionen erfolgen mit besonders dünnen Nadeln, und die Behandlung ist meist gut verträglich. Wie stark Sie die Einstiche wahrnehmen, ist individuell verschieden. Bei Bedarf kann vorab eine Betäubungscreme aufgetragen werden, um die Behandlung komfortabler zu gestalten.

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?

Am häufigsten sind leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen, die nach wenigen Tagen meist von selbst abklingen. Ernsthafte Komplikationen sind äusserst selten. Da die behandelten Bereiche nur einen kleinen Teil der Körperoberfläche ausmachen, kann der Körper seine Temperatur in der Regel weiterhin normal regulieren. Ihre individuellen Risiken und Ihre Eignung besprechen wir vor der Behandlung ausführlich mit Ihnen.

Was sollte ich vor der Behandlung beachten?

Blutverdünnende Medikamente und Präparate können das Risiko für Blutergüsse an den Einstichstellen erhöhen. Bitte besprechen Sie vorab mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt, ob und wie die Einnahme angepasst werden soll. Teilen Sie uns ausserdem mit, welche Medikamente Sie einnehmen, da auch bestimmte Antibiotika eine Gegenanzeige sein können.

Was sollte ich nach der Behandlung beachten?

Nach der Behandlung erhalten Sie Hinweise für die ersten 24 Stunden. Sport und grössere körperliche Belastung sollten Sie am selben Tag vermeiden. Ihren übrigen Alltag können Sie wie gewohnt fortsetzen, und bei Fragen wissen Sie, an wen Sie sich wenden können.

Wie lange dauert die Erholung nach der Behandlung?

Eine Ausfallzeit ist meist nicht nötig, und Sie können direkt in Ihren Alltag zurückkehren. Leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse können einige Tage sichtbar sein, wobei jede Haut etwas anders reagiert. Lediglich am Behandlungstag sollten Sie auf Sport verzichten.

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Wann ist ein Ergebnis sichtbar?

Die Wirkung setzt üblicherweise nach 2–7 Tagen ein. Ihre volle Wirkung erreicht die Behandlung bei den meisten Menschen nach 1–2 Wochen, in seltenen Fällen dauert es etwas länger.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Die Wirkung hält durchschnittlich 4–6 Monate an. Wie lange genau, hängt unter anderem von Stoffwechsel, Aktivität der Schweissdrüsen und Behandlungsbereich ab. Lässt die Wirkung nach, kann die Behandlung wiederholt werden.

Wie viele Sitzungen sind in der Regel nötig?

In den meisten Fällen genügt eine einzelne Behandlung, deren Wirkung etwa 4–6 Monate anhält. Danach kann sie bei Bedarf wiederholt werden. Bei der optionalen Kontrolle nach 2–4 Wochen beurteilen wir zudem den Behandlungserfolg.

Für wen kommt die Behandlung in Frage?

Die Behandlung kommt für Menschen in Frage, die unter übermässigem Schwitzen an Achseln, Händen oder Füssen leiden. Auch die Medikamente, die Sie einnehmen, werden bei der Beurteilung berücksichtigt. Ihre Eignung klären wir ärztlich im Erstgespräch.

Was kostet die Behandlung?

Die Behandlung kostet CHF 800 pro Körperregion und wird meist selbst bezahlt. Bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit kann die Krankenkasse die Kosten in einzelnen Fällen nach einem Antrag übernehmen. Bei den dafür nötigen Unterlagen unterstützen wir Sie.

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